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Pause der Fed bringt Hoffnung auf Entspannung an der Zinsfront

In ihrer Sitzung am vergangenen Dienstag, den 8. August, hat das Federal Open Market Committee bei der Serie der Erhöhungen bei den US-Leitzinsen eine Pause eingelegt. Marktbeobachter sehen darin ein klares Zeichen, dass die seit zwei Jahren andauernde Straffung der Zinskonditionen sich damit dem Ende nähert.

So erklärte zum Beispiel Joseph M. Balestrino, Senior Portfolio Manager bei Federated Asset Management, dass eine weitere Fed-Sitzung im September ohne Zinsschritt ein klares Signal an die Märkte geben würde, dass die Erhöhungen zu Ende seien. Dann, so Balestrino, würden am Markt gar die Spekulationen über erste Zinssenkungen beginnen, die üblicherweise rund sechs Monate nach der letzten Erhöhung zu erwarten sind.

Seitens der Fed hieß es nach dem Dienstagsmeeting, man werde die weiteren Inflations- und Wirtschaftsdaten abwarten, bevor man über weitere Zinsschritte entscheide. Während dabei auf der einen Seite auf „gesunkene Inflationsrisiken“ hingewiesen wurde, so wurde andererseits gleichzeitig konstatiert, dass „gewisse Inflationsrisiken“ noch immer evident seien. So ist es denn auch kein Wunder, dass auch weitere Marktbeobachter erst einmal den nächsten Sitzungstermin der Fed im September abwarten wollen, bevor man über ein Top bei den US-Leitzinsen sprechen will. Dass sich die Anzeichen dazu verdichten, das streitet allerdings keiner mehr ab.