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Gute Aussichten bei Soft Commodities

Durch die weltweite Energiesituation können Investitionen in Agrarprodukte künftig wieder eine echte Alternative darstellen.

Bei Investitionen in Rohstoffe denken die meisten Anleger zunächst an die Dauerbrenner Öl und Gold. Ebenso interessant sind jedoch die so genannten „Soft Commodities“. Dabei sieht man bei Baring vor allem Agrarprodukte im Fokus, die für den Energiebereich produziert werden.

„Vor dem Hintergrund der Diskussion über die globale Erwärmung hat die Nachfrage nach Soft Comodities zum Einsatz als Biotreibstoff exponentiell zugenommen“, erklärt der Fondsmanager des Baring Latin America Fund, Nudgem Richyal. Auch da offensichtlich im Rohstoffzyklus ein Turnaround eingetreten ist, rechnet der Experte noch in diesem Jahr mit einem deutlichen Anstieg der Kapitalzuflüsse in Lateinamerika. Denn historisch zeichnen Soft Commodities – von der Sojabohne über Weizen bis zum Zucker – innerhalb des Rohstoffzyklus die Entwicklung der Energiepreise nach. Schließlich resultieren aus gestiegenen Energiekosten auch immer höhere Produktions- und Transportkosten.

Darüber hinaus hat sich an den Märkten für Soft Commodities eine neue Dynamik entwickelt: Der Konkurrenzkampf zwischen Mensch und Verbrennungsmotor um den gleichen Rohstoff. Der Zuckerpreis beispielsweise wird nun nicht mehr nur vom Verbrauch durch den Menschen sondern auch durch den Preis als Biotreibstoff Ethanol bestimmt, in den sich der Rohstoff leicht umwanden lässt.

Warum aber dann gerade Lateinamerika? Richyal glaubt, dass die Region den effizientesten Agrarsektor besitzt – besonders Brasilien und Argentinien. „Unseres Erachtens wird in diesen Ländern ein Anstieg der Preise für Soft Commodities nicht nur dem Agrarsektor sondern auch der Wirtschaft insgesamt zugute kommen, wovon auch die Anleger profitieren können.