Camille Dufieux, Geschäftsführerin der INTREAL, kommentiert: „Diese Entwicklung ist neu, weil das gesamte Nettofondsvermögen aller Fonds in den Vorjahren – einschließlich 2023 – noch deutlich gewachsen ist. Zum Vergleich: 2023 hatte das Wachstum gegenüber dem Vorjahr noch rund 5,0% betragen, und 2022 waren es sogar noch rund 12,5%. Der Rückgang im Jahr 2024 ist vor allem auf Wertkorrekturen zurückzuführen.
Gegenläufig zum Nettofondsvermögen entwickelten sich die Nettomittelzuflüsse. In Summe verzeichneten die offenen Immobilien-Spezialfonds 2024 Nettomittelzuflüsse in Höhe von rund 7,4 Mrd. Euro. Auch die Anzahl der Fonds nahm weiter zu. So wies die Statistik zum Jahresende 2024 insgesamt 684 Fonds aus und damit 13 Vehikel mehr als zum Ende des Vorjahres (31.12.2023: 671 Fonds).
Dufieux dazu: „Das Bild ist also zweigeteilt. Einerseits gab es per Saldo 13 Fonds mehr und deutlich positive Mittelzuflüsse. Andererseits mussten die Fonds nach Jahren erstmals Abwertungen hinnehmen. Hier zeigt sich, dass die Entwicklung der Immobilienwerte in den Fonds der Entwicklung am Immobilienmarkt immer mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung folgt. Die positive Entwicklung bei den Mittelzuflüssen und bei der Zahl der Fonds deckt sich auch mit unserer Wahrnehmung. Wir blicken vorsichtig optimistisch auf 2025 und rechnen damit, dass die INTREAL und ihre Fondspartner im Laufe des Jahres zwischen drei und fünf neue offene Immobilien-Spezialfonds auflegen werden.“
INTREAL: Nettofondsvermögen offener Immobilien-Spezialfonds sinkt 2024 um rund 3,9 Mrd. Euro

Camille Dufieux (Bildrechte: INTREAL)